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| Die Werkstatt im Äußeren Pfaffengässchen 24 ist seit mehr als 40 Jahren der Arbeitsplatz von Urban Ehm. Von Jahrzehnt zu Jahrzehnt hat sich ihr Erscheinungsbild verändert. Die aufgeräumte Werkstätte des Bildhauers hat sich in eine bunte Schaubude verwandelt – ein Gesamtkunstwerk ist entstanden. Nichts ist zufällig dorf hineingeraten. Alles und jedes, das sich dort türmt, unter Holzstaub versteckt liegt, genügte einmal dem Blick des Künstlers, ging durch seine Hände und blieb, um eines Tages transformiert zu werden in ein Neues, Anderes, von ihm Gestaltetes. Und die Dinge , die er schuf, haben sich in den Vordergrund gedrängt und beherrschen die Szene | ![]() |
Eine bemerkenswerte Initiative hat sich – Sie verzeihen das profane Wort – flächendeckend über die Steiermark ausgebreitet. Am „Tag der offenen Ateliertür“, |
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Der Schritt über die Schwelle und das ‘Geheimnis der Umgebung’ (Alexander Liberman) Dieses Jahr öffnen zweihundertsiebzig Kunstschaffende in Graz und der Steiermark
für einen Tag die Türen zu ihren Ateliers, um an den Ort einzuladen, an dem ihre
Visionen, Hoffnungen und Träume kreative Umsetzung finden. Der Schritt über die |
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„Der künstlerische Sinn ist zu gleicher |
Seid willkommen – kehrt ein! Die Wiederkehr der Zeit öffnet die Türen sperrangelweit. Schleier fallen, Masken weichen, Antlitz wird sichtbar, kunstbeseelte Menschen bereichern die Welt mit ihrer Sicht, mit ihren Wirklichkeiten, mit ihren Träumen – Phantasien. Sinne und schöpferisch zaubernde Hände formen und gestalten, vermitteln Innerstes, teilen mit den Staunenden ihr Herzblut, beschenken dich Freundin, dich Freund der Künste, der Liebe und des Lebens mit ihrer EigenART. Seid willkommen – kehrt ein! Winfried Franz Ganster Schreiber, Wanderer, Landvermesser |
| Passen Sie gut auf diesen Art Guide auf! Er ist eine Schatzkarte. Sie führt uns an Orte, wo die Kunst atmet, lebt, tagtäglich gelebt wird. Mit Gold ist das nicht aufzuwiegen. Andreas PrücklerKleine Zeitung |
Irgendwann irgendwo las ich den Satz: „Kunst hat mit Alarmanlagen zu tun.“ Wer
immer ihn formulierte – er wusste nichts von den Tagen der offenen Tür. Hier gibt es Kunst ohne Alarmanlagen. Es sei denn, man nennt die sinnlichen Signale der Kunst so. Signale, die nach Peter Handke „eingeschlafene Seelen wecken“. Trübe Augen klären. Verstopfte Ganglien durchputzen. Möglicherweise stimmt der eingangs zitierte Satz also doch. Und der Tag der offenen Tür ist ein Tag des unüberhörbaren Kunstalarms. Walter Titz Kulturredakteur |

